Weiterbildung – Seminare – Suizidpostvention

Suizidpostvention im psychosozialen Arbeitsfeld

Erstmals in der Steiermark!
Die österreichische Spezialistin für Suizidpostvention: Mag.a Dr.in Regina Seibl

 

Termin: 27.09.2018, 09:00 bis 17:00 Uhr (8 AE zu 45 Minuten)

Zertifiziert für 8 AE für ÄrztInnen, PsychologInnen und PsychotherapeutInnen

Ablauf:
Eintägiges Seminar mit theoretischem Input und Fallbeispielen. Die Auswirkungen von KlientInnensuizid (-versuch) auf HelferInnen und Einrichtungen werden beleuchtet.

Zielgruppe:
MitarbeiterInnen aus psychosozialen Einrichtungen, dem ambulanten oder stationären Bereich.

Inhalte:
Die Konfrontation mit Krisen und Suizidalität gehört zur Arbeitsrealität vieler HelferInnen in verschiedenen psychosozialen Arbeitsfeldern. Suizidversuche und vollendete Suizide von KlientInnen hingegen sind krisenhafte Ereignisse, die in der Regel sehr einschneidende und massive Auswirkungen auf die HelferInnen haben und sowohl ihr professionelles Selbstverständnis, als auch ihre Arbeitsfähigkeit und ihre kollegialen Beziehungen schwer in Mitleidenschaft ziehen können. Wenn sie gezielte und ausreichende Unterstützung aus ihrem Arbeitsumfeld erhalten, fällt es ihnen jedoch deutlich leichter, die Folgen suizidaler Handlungen von KlientInnen konstruktiv zu verarbeiten, sich zu stabilisieren und ihren Aufgaben in der KlientInnenarbeit wieder nachzukommen. Darüber hinaus kann so wesentlich dazu beigetragen werden, ihre Fähigkeiten zum professionellen Umgang mit suizidalen Krisen zu verbessern.

Im Akutfall KlientInnensuizid (-versuch) sind häufig neben den HelferInnen noch MitklientInnen und vor allem Angehörige in ihrer Betroffenheit und ihren Bedürfnissen zu beachten. Qualitativ hochwertige betriebliche Suizidpostvention stellt hohe Anforderungen an alle beteiligten VerantwortungsträgerInnen, gilt es doch, allen beteiligten Personengruppen gerecht zu werden und die Krise bestmöglich zu meistern

Ziele:
Im Rahmen dieser Fortbildung werden

  • die unmittelbaren und mittelbaren Auswirkungen suizidaler Handlungen von KlientInnen auf HelferInnen in ihrer Mehrschichtigkeit thematisiert
  • die Situation und die Bedürfnisse betroffener MitklientInnen und Angehöriger benannt
  • die institutionellen Rahmenbedingungen analysiert, die für eine bestmögliche Unterstützung all jener Personengruppen sorgen, die am meisten unter den Auswirkungen der suizidalen Handlung leiden

Referentin: Mag.a Dr.in Regina  Seibl

Erziehungswissenschaftlerin, Supervisorin, Fortbildungsreferentin, ÖGS/SUPRA zertifizierte Gatekeeper Trainerin für Suizidprävention, pro mente tirol (Bereich Fortbildungsorganisation und Qualitätssicherung, Suizidprä- und -postvention), Mitgliedschaft im SUPRA-Gremium. Themenschwerpunkte: Suizidpostvention für Angehörige und professionelle HelferInnen

Termin: 27.09.2018, 09:00 bis 17:00 Uhr (8 AE zu 45 Minuten)

Ort: Seminarraum Cadoro, Franziskanerplatz 13 / 2. Stock, 8010 Graz

Kosten: EUR 160 (EUR 150 für BÖP- und STLP- Mitglieder / EUR 140 für |ifsg Mitglieder)

Anzahl der TeilnehmerInnen: 16