Suizidalität – europäischer Depressionstag

1. Oktober: Europäischer Depressionstag

Seit 2004 setzen sich die Mitglieder der European Depression Association (EDA), einer Allianz aus ExpertInnen aus 17 europäischen Ländern, dafür ein, das Bewusstsein der Bevölkerung für Depression zu erhöhen. Alljährlich finden seither zum „European Depression Day (EDD)“ am 1. Oktober unterschiedliche Veranstaltungen statt, um einen schnelleren Zugang zu Hilfsmöglichkeiten aufzuzeigen und Behandlungsmöglichkeiten zu optimieren.

Depressionen zählen nach Aussage der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den häufigsten Krankheiten weltweit, die mit tiefem Leiden und großen Belastung für Betroffene und Angehörige einhergehen. In unterschiedlichen Erscheinungsbildern über die Lebensspanne ist Depression eine oft schwere und lebensbedrohliche psychische Erkrankung – und damit ein wesentlicher Risikofaktor für suizidales Verhalten.

Obwohl häufig diagnostiziert, wird die Erkrankung weiterhin stark unterschätzt und nur etwa ein Drittel der Erkrankten erhält professionelle Hilfe. Unwissen, Vorurteilen und die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen sind hierbei wesentlich beteiligt.
Aber Depression ist gut behandelbar.
Durch rechtzeitige und geeignete therapeutische Maßnahmen kann die Lebensqualität der Betroffenen wieder gesteigert werden.

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